Hürther SPD – Lesung mit Feministin Katharina Oerder gut besucht

Pressemitteilung der AsF Hürth

Links Moderatorin Lara Worbs, stellvertretende Vorsitzende der ASF Hürth, daneben Referentin Katharina Oerder, stellvertretende Juso – Bundesvorsitzende

Links Moderatorin Lara Worbs, stellvertretende Vorsitzende der ASF Hürth, daneben Referentin Katharina Oerder, stellvertretende Juso – Bundesvorsitzende

Großer Andrang bei den Hürther SPD – Frauen: Fast 30 Anwesende konnte Gisela Tonn begrüßen, die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), sogar einige mutige Männer wie den Hürther BürgermeisterWalther Boecker. Anlässlich des Internationalen Frauentages las Katharina Oerder, die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungsozialist/innen in der SPD (Jusos) aus ihrem Buch „Feminismus – Und Morgen? Gleichstellung jetzt!“. Oerder: „Ich bin wegen der Gleichstellungspolitik Sozialdemokratin geworden, nicht umgekehrt. Die SPD ist die Partei der Gleichstellung von Mann und Frau. Sie muss wieder zur Vorreiterin der Frauenbewegung werden!“

Als Feministin versteht sie ihre Aufgabe auch darin, neue kreative Lösungen für alte, hergebrachte  Probleme der Geschlechtergerechtigkeit wie Diskriminierung, schlechtere Chancen und geringere Bezahlung zu finden. Die Veranstaltung wurde moderiert von der stellvertretenden Hürther ASF – VorsitzendenLara Worbs. In der lebhaften Diskussion wurde von Teilnehmerinnen gefordert, dass Politik die Rahmenbedingungen z. B. zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur Verhinderung von weiblicher Altersarmut für Frauen gerecht gestaltet. Diese wie auch Männer sollen ein wirkliches Wahlrecht für eigenständige und selbstbestimmte Lebensformen haben.

Der Abend klang aus mit dem einstimmig von allen anwesenden Frauen verabschiedeten Aufruf der ASF Hürth zum Equal Pay Day 2012. Dort werden gefordert die Schaffung von ausreichenden Kinderbetreuungsmöglichkeiten, eine gesetzliche Mindestquote für Frauen in Führungspositionen von 40 %, Individualbesteuerung statt Ehegattensplitting und Steuerklasse V sowie die Verabschiedung eines Entgeltgleichheitsgesetzes. Alle waren sich einig: Leiharbeiter/innen und Festangestellte, Frauen und Männer müssen für gleichwertige Arbeit gleich bezahlt werden.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Rheinsalon, Termine und Veranstaltungen abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s