Gute Nachricht aus Europa: Brüssel kritisiert Betreuungsgeld und Ehegattensplitting

Gute Nachrichten haben uns gestern aus Europa ereilt: Die EU-Kommission kritisiert die „Herdprämie“: Sie setze Fehlanreize und gefährde die Erwerbsbeteiligung von Frauen. Die ab 2013 geplante Geldprämie von 150 Euro im Monat sei aus Sicht der Kommission „kontraproduktiv für die Erwerbsbeteiligung von Frauen“. Kritisch sieht Brüssel demnach auch die steuerliche Bevorzugung von Ehepaaren durch das Ehegattensplitting, so berichtet die Financial Times Deutschland

http://www.ftd.de/politik/europa/:sozialpolitik-bruessel-ruegt-deutsches-betreuungsgeld/60161952.html

Danke, Europa! Nicht, dass wir das nicht auch vorher schon gewusst hätten, aber dass eine konservative Zeitung wie die Financal Times darüber berichtet, ist schon eine Nachricht wert.

Gerade die deutsche Gleichstellungspolitik hat Europa stets viel zu verdanken gehabt. Das allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG) wurde  auf Drängen der EU eingeführt, und auch das wenige, was an Gender-Mainstreaming noch läuft gibt es vorallem auf Druck der europäischen Kommission beibehalten. Wollen wir hoffen, dass die schwarz-gelbe Bundesregierung endlich mal auf Europa hört.

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  1. Pingback: Demo gegen das Betreuungsgeld! | Rheinsalon

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