Armut ist Frauenarmut

Auch im Jahre 2011 ist Armut kein „dritte Welt“-Phänomen. Armut tritt auch in Deutschland auf, und das nicht gerade selten, zeigte der 3. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung von 2008 mal wieder. Armut ist jedoch nicht geschlechtslos. Frauen sind deutlich häufiger von Armut betroffen als Männer, so die nicht neue Erkenntnis. Aber woher kommt das?

Gerade die Abweichung von der „Normalbiographie“ – also Ehe, der gleiche 40-Stunden-Job ein Leben lang, Kinder in einer Familie aufzuziehen, wird mit hohem Armutsrisiko bestraft. Wer Alleinerziehend, wer nicht verheiratet, wer zwischen Erwerbsarbeitszeiten und Erziehungs- oder Pflegezeiten wechselt, hat es schwer in unserem Sozial- und Steuersystem. Und diese Abweichung von dem „Normalen“ trifft eben ganz besonders häufig Frauen.

Es kommt eben nicht von ungefähr, dass Mindestlöhne bereits vor über 100 Jahren eine wichtige Forderung des ersten Internationalen Frauentages waren.

Weitere Infos dazu:

z.B. schreibt Gisela Notz in der sozialistischen Zeitung:

http://www.sozonline.de/2010/03/mindestlohn-ist-ein-frauenthema/#more-627

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2 Antworten zu Armut ist Frauenarmut

  1. Pingback: Mondschein: Mit Kindern geschlagen

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