Wider dem besseren Menschen!

„Positiver“ Sexismus ist auch Sexismus

Die Bloggerin Helga Hansen regt sich in der Mädchenmannschaft über Sexismus auf – auch über den „guten“. Am 3. August schreibt sie: „Der alltägliche Sexismus – und was sich dagegen tun lässt“.

Unter anderem beschreibt sie dort:

Darunter fällt etwa der „gutgemeinte“ Sexismus, nach dem Frauen die besseren Menschen seien und sich z.B. besser um Kinder kümmern können. Er wird seltener als Sexismus benannt und scheint zunächst ein positives Frauenbild zu vermitteln. Dabei vertieft er die Machtgefälle zwischen Männern und Frauen und festigt das Bild von Frauen als schwachen Menschen. Tatsächlich zeigen Frauen sogar schlechtere kognitive Leistungen, wenn sie gönnerhaften, herablassendem Verhalten ausgesetzt waren. Trotzdem wehren sich wenige dagegen und verbreiten sexistische Ansichten auch selbst weiter.

Dabei beschreibt sie auch eine Studie der beiden Wissenschaftlerinnen Julia C. Becker und Janet K. Swim die beschreibt, dass wir  sexistische Annahmen reproduzieren, die sie so weit verbreitet sind, dass wir sie gar nicht mehr als sexistisch wahrnehmen.

Auch wenn positive Stereotype meist leider nicht unser größtes Problem sind: richtig so. Wider dem besseren Menschen!

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