Feminismus mal wieder an allem Schuld

Die Pamphlete des norwegische Attentäter Breivik strotzen vor Frauenhass

Zwei Wochen nach dem Attentat in Norwegen lässt mich das Gesehene noch immer noch sprachlos zurück. Vielen anderen geht das anders. Zum Glück auch Ute Scheub.

Die Journalistin beschreibt in ihrem Kommentar in der taz die massive Frauenangst und den Frauenhass, der sich durch Breiviks Pamphlete zieht http://www.taz.de/Debatte-Terror-in-Norwegen/!75607/.

Gleich seitenweise hat Breivik in seinem „Manifest“ Passagen von seinem ideologischen Vorbild, dem Blogger „Fjordman“, übernommen, in denen dieser gegen „totalitäre Feministinnen“ zu Felde zieht: per Gleichstellungspolitik und „Gender Mainstreaming“ zielten sie auf die Auslöschung der männlichen Identität. Scheidung, Abtreibung, Pille, Homosexuelle – all das ist für Breivik nicht tolerierbar. Stattdessen müssten das Patriarchat und die traditionelle Familie wieder eingesetzt werden, um einen „Babyboom“ auszulösen. Frauen müsse es verboten werden, einen höheren Grad als Bachelor zu erreichen. Skurrilität am Rande: Er schlägt vor, „von der Außenwelt abgeschottete“ Sex-Sonderzonen zu errichten.

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