„We fight bombs with pompons“

Bush war mal einer, Eisenhower auch, und Bruce Willis. Die Rede ist von: Cheerleadern.

In ihrem „Summer of Girls“ widmet arte fast eine ganze Stunde dem amerikanischem Mythos „Cheerleader“. Es wird von prominenten Cheerleadern berichtet, von dem sozialen Druck, der auf diesen jungen Frauen lastet. Von Feministinnen, die gerne Cheerleader wären und von radical cheerleading, das Frauen und Männer nutzen, um mit ihren Auftritten und kleinen Sprüchen „Resist/ resist/ fight the capitalist!“ gegen die bestehenden Verhältnisse zu demonstrieren.

http://videos.arte.tv/de/videos/cheerleaders_ein_amerikanischer_mythos-4008214.html

Da sag ich nur: Brrr, it’s cold in here

Übrigens: Cheerleading war ursprünglich ein reiner Männersport. Erst im 20. Jahrhundert wurden auch Frauen zugelassen. Da nun hauptsächlich junge Frauen diesen Sport ausüben bekam der eigentlich geschlechtslose Begriff „Cheerleader“ eine weibliche Konotation. Mit irgendetwas „weibischem“ wollen sich Jungs natürlich nicht in Zusammenhang bringen lassen und haben sich deshalb umbenannt. Männer, die cheerleading betreiben nennen sich nun „Cheerboys“.

Soviel vielleicht dazu, wenn Männer mal wieder behaupten, geschlechtliche Bedeutungen von Worten wären doch völlig egal.

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